Tipp: Quick Wabi-Kusa für nicht verwendete Pflanzen

Hallo Ihr Lieben,

inVitro Töpfchen sind oft zu groß
für nur ein kleines Nano-Aquarium.
Der Rest der Pfanzen kann einfach
für einen Wabi-Kusa verwendet werden.

kennt Ihr das? Ihr kauft Pflanzen, weil Ihr ein Aquarium einrichten möchtet und habt am Ende noch was über? Ich für meinen Teil habe das öfter, gerade, wenn ich nur einen 10er Cube oder ein anderes kleines Aquarium einrichten möchte. Im Nano-Bereich ist das ja immer so ne Sache. Da ist dann häufig selbst ein inVitro Töpfchen zu viel, gerade, wenn man nicht nur eine Pflanze verwenden möchte.

Der aktuelle Wabi-Kusa-Trend bietet da eine ganz gute Lösung, die ich gerne nutze und Euch hier vorstellen möchte:

Kurz gesagt ist ein Wabi-Kusa nichts anderes, als Wasserpflanzen emers, also über Wasser zu ziehen. Das kann, wie hier, nicht nur praktisch sein, sondern sieht auch noch hübsch aus.

Mit dieser einfachen Wabi-Kusa-Variante hat man nicht nur eine praktische
„Lagerung“ für nicht verwendete Pflanzen, sondern später auch noch ein kleines
Schmuckstück für die Wohnung.

In dem Fall hier erstellen wir uns die einfachste Wabi-Kusa-Form, die nicht ganz dem eigentlichen Original entspricht, aber das spielt ja keine Rolle 😉

Ihr braucht nicht mehr als Soil,
eine Pinzette und natürlich eine
Vase oder Schale.

Ihr braucht eine breite Vase oder Schale (hier: no-name aus nem Dekoladen) mit hohem Rand, Soil (z. B.: ADA Africana Soil) und eine Pflanzpinzette (z. B.: JBL ProScape P30 straight).

Den Soil füllt Ihr einfach ein paar cm hoch in die Vase, sodass Ihr gut pflanzen könnt. Idealerweise feuchtet Ihr den Soil dann ein bisschen an. Dann setzt Ihr die Pflanzenreste einfach in den Soil. Besonders ordentlich muss das nicht sein, denn es wird, wenn die Pflanzen später gewachsen sind, interessanter aussehen, wenn nicht alles akurat getrennt ist.

Bei guter Pflege fangen die Pflanzen
emers auch an zu blühen.

Wenn alle Pflanzen eingepflanzt sind, füllt Ihr die Schale bis zur Soilgrenze mit Wasser und deckt sie mit einer Frischhaltefolie ab. Diese bleibt eine Woche komplett auf der Schale. Danach wird sie 1/4 geöffnet, nach einer weiteren Woche 1/2 etc.
Zwischendurch besprüht Ihr die Pflanzen immer ein wenig mit Wasser. Am Besten einmal täglich.

Aus dieser Schalte könnt Ihr Euch dann nach Bedarf an den Pflanzen bedienen, so müsst Ihr nichts wegschmeißen und habt noch eine hübsche Deko im Zimmer. Und wenn Ihr Glück habt, fangen die Pflanzen sogar schön an zu blühen. 🙂

ADA bietet mit dem Do!aqua be Bright
einen speziell für Wabi-Kusa
entwickelten Dünger.

Gedüngt wird (im Sprühwasser und im Wasser in der Vase) bei mir mit ADA Do!aqua be Bright Wabi-Kusa-Dünger. Ihr könnt hier theoretisch auch jeden anderen Dünger nehmen, aber beim Do!aqua Dünger ist die genaue Dosierung für Wabi-Kusa angegeben und, wer ADA kennt, weiß auch, dass die sich schon Gedanken über ihr System machen.

Anmerkung: Mit der Einstellung der Do!aqua-Serie ist 2017 leider auch der be Bright Wabi-kusa-Dünger aus dem Programm genommen worden. Allerdings verspricht die Nachfolgeserie DOOA an den Erfolg von Do!aqua anzuknüpfen und Euch noch mehr für Euer Hobby zu bieten. Und auch diese Serie umfasst – natürlich – einen speziellen Dünger für emers gehaltene Wasserpflanzen. Wer also den be Bright nicht mehr im Abverkauf bekommt, wartet einfach auf den Nachfolger von ADA DOOA. 🙂

Habt Ihr selbst schon Wabi-Kusa zu Hause? Vielleicht auch solche, die einfach als Pflanzen-Depot dienen? Oder was habt Ihr bisher mit gekauften Pflanzen gemacht, die zu viel waren?
Schreibt mir Eure Erfahrungen einfach in die Kommentare, ich freue mich auf Eure Meinung! 🙂

Wenn Ihr weiter interessiert am Thema Wabi-Kusa seid, dann solltet Ihr hier immer mal wieder vorbeisehen, da ich Euch hier in Zukunft noch weitere Informationen geben werde. Seid gespannt 😉

Habt nen schönen Tag!

Liebe Grüße

Anja

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