JBL NanoTabs – Delikatesse für Garnelen und Zwergkrebse

Hallo Ihr lieben,

endlich geht es weiter mit den Vorstellung der JBL Nano-Produkte.

Heute möchte ich Euch die JBL NanoTabs vorstellen – Futtertabletten, die als Delikatesse für Garnelen und Zwergkrebse gedacht sind:

Die Verpackung:
Wie alle JBL Nano-Produkte sind auch die NanoTabs wieder in einer Papp-Umverpackung verpackt, die außen mit allen für den Kauf interessanten Informationen bedruckt ist.

In der Umverpackung befindet sich das eigentliche Futterdöschen mit Schraubverschluss, das, wie jedes JBL Futter, mit einem Frischesiegel versehen ist und die entsprechende Packungsbeilage mit weiteren Informationen zum Futter.

Inhalt: 36 g / 60 ml (ca. 95 Tabs)

In der Umverpackung findet Ihr neben der eigentlichen Futterdose auch wieder einen Beipack-Zettel mit allen möglichen Informationen zum Futter und zu den JBL Nano-Produkten.

Die Inhaltsstoffe:
Zusammensetzung:
Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Getreide, Gemüse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Weich- und Krebstiere, pflanzliche Eiweißextrakte, Algen, Hefen

Zusatzstoffe:
Farbstoffe, Antioxidans E306 (natürliche Vitamin E-Extrakte)

Vitamine (pro 1.000 g)
A: 20.000 i.E., D3: 2.000 i.E., E: 300 mg, C(stabil: 350 mg, Inosit: 400 mg

Analytische Bestandteile:
Protein: 35 %, Fettgehalt: 5 %, Rohfaser: 5 %, Rohasche: 8 %

Fütterungsempfehlung:
Täglich je 1 Tablette für 20–30 Garnelen. Aufgrund der Größe empfiehlt JBL die JBL NanoTabs nur für Aquarien mit mindestens 20 l Wasservolumen.

Das sagt JBL:
„JBL NanoTabs sind in Zusammensetzung und Struktur speziell auf die Ernährung von kleinen Garnelen und Zwergkrebsen in Nano-Aquarien abgestimmt. Ein hoher Grünkostanteil aus faserreichen Kräutern und anderem Blattmaterial, gepaart mit Proteinträgern aus Fischen entspricht den nahrungsansprüchen dieser typischen Allesfresser, die auch gern faserreiche Pflanzenteile fressen. So wird auch ein gesundes Panzerwachstum und problemloser Ablauf der Häutung gewährleistet. Die Größe der Tabletten ermöglicht eine „Schaufütterung“: Die Tabletten können von den Tieren nicht weggetragen werden, wie z.B. kleine Futterpartikel. So versammeln sich alle Tiere des Aquariums auf der Tablette und können bequem beobachtet werden. Stabilisiertes Vitamin C und andere Vitamine fördern die Widerstandskraft gegen Krankheiten. JBL NanoTabs, DER Futterspaß schlechthin!“
(Packungsbeileger JBL NanoTabs)

Und das sag ich 😉 :
Wie immer gilt: Natürlich kann ich nicht nachprüfen, ob Vitamin C und andere Vitamine wirklich die Widerstandskraft gegen Krankheiten erhöhen usw. Diese Untersuchungen überlasse ich gerne Biologen. Hier geht’s also eher wieder um den Anwendertest: Wie sind die Tabs zu handhaben und was „sagen“ meine Tiere.

Zunächst mal ist auch hier wieder die bei JBL standardmäßige Versiegelung des Futterdöschens hervorzuheben. So kann im Laden keiner schonmal in den Tabs rumwühlen, die ich später meinen Tieren geben möchte.

Auch bei den JBL NanoTabs ist die Dose im originalverpackten Zusatand mit der JBL-typischen, sehr stabilen Versiegelung versehen.

Das Döschen ist das gleiche wie beim JBL NanoPrawn, die Tabs sind aber, mit ca. 1 cm Durchmesser, um einiges größer (so soll es ja auch sein 😉 ).

NanoTabs in Dose. Hier sieht man auch schön, dass die Versiegelungsfolie nur mit einer Schere aufgetrennt werden kann. Ist also nix mit mal eben abziehen 😉

 

Hier könnt Ihr gut erkennen, dass die NanoTabs wirkliche Futtertabletten sind. Also kein Vergleich zum NanoPrawn.

Der Geruch des Futters ist, wie beim NanoPrawn auch, leicht fischig, aber nicht extrem, also keine Angst. Man merkt aber auf jeden Fall deutlich, dass hier nicht nur pflanzliche Stoffe verarbeitet sind. Beim Bericht über das NanoPrawn hab ich geschrieben, es riecht ein wenig wie Katzen-Tockenfutter. Das ist hier auch wieder so. 😀

Weil ich den Zerfall-Test beim NanoPrawn schon gemacht habe, folgte der hier natürlich auch. Allerdings steht nicht ausdrücklich auf der Verpackung, dass das Produkt formstabil bleibt. Neugierig war ich trotzdem 😉

JBL NanoPrawn (link, zum Vergleich) und JBL NanoTab (rechts) beim Zerfall-Test. Das Bild oben zeigt die Ausgangssituation.

 

Bereits nach 20 Minuten zerfällt die JBL NanoTab an den Seiten.

 

90 Minuten nach Testbeginn ist die JBL NanoTab komplett zerfallen. Das hier blau gefärbte Wasser fällt im Aquarium nicht weiter auf. Wer keine zerfallenen NanoTabs mag, arbeitet einfach mit einer Futterschale. 🙂

Ihr seht: die JBL NanoTabs sind bei weitem nicht so formstabil wie das NanoPrawn. Macht ja in dem Fall auch Sinn, da ja nicht alle Tiere von einer kleinen Tablette fressen können. Durch das zerfallen der NanoTab kommen mehr Tiere an das Futter.
Wen das stört, kann hier mit einer Futterschale arbeiten.

Damit genug zu dem was ich über die JBL NanoTabs denke, jetzt kommen die Hauptakteure…

Getestet wurde an meinen Posthornschnecken und Blue Jelly Garnelen, aber auch an Asolene Spixi und Blasenschnecken.

Die NanoTabs wurden von allen Tieren gut angenommen. Zwar dauerte es ein wenig, bis sowohl Schnecken als auch Garnelen das Futter für sich entdeckt hatten, dafür hat man später mehr einen Posthornschneckenhaufen statt der Futtertablette gesehen.

 
Test-Fütterung im Nano Cube: Erst kamen nur ein paar Garnelen und Schnecken. …

 

 Nach und nach wurden es mehr …

 

 … bis am Ende ein Schneckenhaufen die Stelle kennzeichnete, an denen die NanoTab liegt. Den Tieren schmeckts also 🙂

Auch die Asolene Spixi haben sich über die Abwechslung gefreut. Die Blasenschnecken ja sowieso.
Bei den Posthörnern fiel auf, dass die auch am nächsten Morgen noch auf einem Schneckenhaufen saßen, um auch ja den letzten Krümel aufzufuttern. Das Futter wird hier also komplett angenommen.
Im allgemeinen hatte ich das Gefühl, dass die NanoTabs besser bei den Schnecken als bei den Garnelen ankamen, wobei die Garnelen auch an die Tabs gegangen sind.

 Meine Zebra-Apfelschnecke (Asolene Spixi) Paul beim Abendessen mit JBL NanoTabs. Paul kommt aus einer schlechten Haltung in einer Zoohandlung, was man am Haus sieht, und hat sich sehr über die Tabs gefreut 🙂

Gut sichtbar platziert, kann man dann den Tieren, wie von JBL in der Beschreibung versprochen, beim Fressen beobachten.

Fazit:
JBL NanoTabs sind für mich eine gelungene Ergänzung zum JBL NanoPrawn, auf das ich mittlerweile umgestellt habe.
Zwar tragen meine Garnelen auch das NanoPrawn nicht weg, aber um wirklich alle Tiere auf einem Fleck zu haben, sind die Tabs schon eine ganz nette Sache. Und gerade für die größeren Schnecken, wie Asolene Spixi, sind die Tabs zum Beobachten sicher die bessere Wahl.
Mit einem Preis von um die 4 Euro wandern die JBL NanoTabs also auch in mein Standard-Futterprogramm. 🙂

Liebe Grüße

Anja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *