JBL NanoPrawn – Hauptfutter für Garnelen

Ich habe ja vor ein paar Tagen das große Testpaket der JBL NanoSerie von JBL zur Verfügung gestellt bekommen. Ein ganz großes Danke dafür nochmal 🙂

Jetzt möchte ich Euch gerne das erste Produkt vorstellen: JBL NanoPrawn, das Hauptfutter für Garnelen.

Ich geh davon aus, dass wohl die meisten von euch eher die Wettbewerbsprodukte von Dennerle kennen, jedenfalls war das bei mir so. Einige der Produkte waren ja beim Kauf meines Cubes schon dabei, also bleibt man auch irgendwie dabei.

Es kann also sein, dass ich hier und da mal einen Vergleich ziehe, einfach um die Produkte besser zu beschreiben, oder um Vorzüge herauszustellen.
Wirklich beurteilen, was letztendlich besser für die Tiere ist, kann ich natürlich nicht professionell. Alles das, was ich hier schreibe, sind rein subjektive Empfindungen. Welche Produkte für Euch die besten sind, müsst Ihr für euch letztendlich selber entscheiden. Ich bin bisher aber von dem, was ich mir über die JBL Produkte so angelesen habe, ganz schön überzeugt davon 😉

So, jetzt aber zum NanoPrawn:

Herauszustellen ist hier schonmal, finde ich, dass JBL hier unterschiedliches Futter für Garnelen und für Zwergkrebse anbietet. So habe ich das Gefühl, dass ich meine Garnelen artgerechter bzw. spezieller abgestimmt füttern kann. Vielleicht unterscheidet sich aber auch nur die Größe des Futters, das weiß ich gerade nicht 😉

Die Verpackung:
Wie alle Produkte der Nano Edition von JBL wird auch das NanoPrawn in einer Papp-Umverpackung verkauft. Ob das nötig ist, bleibt dahingestellt. Jedenfalls können hier alle möglichen Informationen aufgedruckt werden (sind es auch) und zusätzlich kann so, durch die Stanzung oben, jedes Produkt auch im Regal aufgehangen werden. Außerdem siehts natürlich auch ganz ansprechend aus 😀
Wie angesprochen, sind auf der Papp-Umverpackung Inhaltsstoffe, Mindesthaltbarkeit, Beschreibung und ähnliche, nützliche Informationnen aufgedruckt. So bekommt man schonmal einen ersten Eindruck von dem Futter.
Öffnet man den Deckel der Umverpackung, findet man nicht nur das Plastikdöschen, in dem das Futter abgefüllt ist, sondern auch noch einen Dosierlöffel und einen Beipackzettel (mehrsprachig).

Inhalt:  60 ml

 NanoPrawn Verpackungsinhalt

Die Inhaltsstoffe:
Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Weich und Krebstiere, Gemüse, Algen, Getreide

Zusatzftoffe: Farbstoffe, Antioxidans E306 (Natürliche Vitamin E Extrakte)

Mit 20 % Brennesseln und 5 % Spirulina

Preis: ca. 4 Euro

Das sagt JBL:
„Professionelle Pflege von Garnelen im Nano Aquarium“
Laut JBL sind die Futterperlen in „Zusammensetzung, Größe und Struktur speziell auf die Ernährung von Garnelen in Nano-Aquarien abgestimmt“. Außerdem sollen sie wasserstabil sein und dadurch das Wasser nicht belasten.
Der hohe Grünkostanteil und die Spurenelemente, Vitamine und Vitalstoffe sollen die Gesundheit, die natürliche Häutung und die Vitalität und Farbenpracht fördern.
Zusätzliche Proteinträger aus Garnelen und Fischen (kein billiges Fischmehl, Anm. Schneckenfarm) soll ein problemloses Panzerwachstum und einen problemlosen Häutungsablauf garantieren.
Das so zusammengesetzte Futter entspricht außerdem den Nahrungsansprüchen der Garnelen.
Stabilisiertes Vitamin C und andere essentielle Vitamine sollen die Widerstandskraft fördern.

So wird gefüttert:
Täglich, je nach Größe der Tiere 1-2 Perlen pro Tier. Da die Perlen bis zu 24 Stunden stabil sind, ohne zu zerfallen, stellen wenige, nicht gefressene Perlen keinen Nachteil dar.

Das sag ich 😉
Zu der Notwendigkeit der Verpackung habe ich ja oben schon etwas geschrieben. Aus Umweltschutzgründen könnte man hier sicher auch die Informationen auf das Plastikdöschen drucken und sich so Beipackzetter und Pappumverpackung sparen.
Praktisch ist die Verpackung, wenn man die Dosierlöffel mit der Dose aufbewahren möchte, aber das ist, denke ich mal, auch anders zu regeln 😉
Das aber nurmal so nebenbei bemerkt.

Was mir direkt positiv aufgefallen ist, ist die Versiegelungsfolie (übrigens ohne Schere nahezu unkaputtbar), mit der die Dose bei Lieferung verschlossen ist. Sowas finde ich immer ganz angenehm, damit nicht schonmal jemand die Finger im Futter hatte.

 Die stabile Versiegelung hält nicht nur das Futter bis zu Verwendung frisch, sondern schützt auch vor Verschmutzung durch fremde im Laden.

Als ich die Folie entfernt hatte, fiel mir die, im Vergleich zum Dennerle Futter, das ich bisher kannte, die geringe Größe der Perlen auch. Eigentlich ganz gut, wenn ich überlege, dass sich meine Garnelen eigentlich fast alle einzeln eine Perle gönnen und die dann natürlich was von dem größeren Dennerlefutter liegen lassen (das fressen dann meine Schnecken :-D).
Durch die geringe Größe der Perlen und die Angabe, dass pro Garnele 1 bis 2 Perlen gefüttert werden sollen, kann ich das Futter auch besser dosieren, als das Wettbewerbsprodukt. Ist also alles sehr andwenderfreundlich.

 Die geringe Größe der Futterperlen hilft, das Futter richtig zu dosieren.

Der Geruch des Futters erinnert mich etwas an Katzen-Trockenfutter. Naja ich hab halt noch ne Katze und das ist jetzt so der einfachste Vergleich 😉 Ich finde also, dass man hier merkt, dass das Futter nicht nur Grünzeug enthält. Soll jetzt nicht heißen, dass das super unangenehm ist, ist halt Tierfutter und kein Raumduft 😉
Die Verarbeitung der Fisch, Weich- und Krebstiere im Futter ist übrigens gut und artgerecht, allerdings auch beim Wettbewerb zu finden, also kein Alleinstellungsmerkmal.

Spannend fand ich, dass JBL verspricht, dass die Futterperlen 24 Stunden im Wasser nicht zerfallen. Das musste ich natürlich ausprobieren 😉 Zum Vergleich ob das kein „Standard“ ist, habe ich zusätzlich auch ein Wettbewerbsprodukt ins Wasser geschmissen.
Bereits nach knapp 20 Minuten hat man hier aber deutliche Unterschiede gesehen. Nach 24 Stunden hatten die JBL Futterperlen dagegen noch fast genau ihre Ursprungsform.

 Der Stabilitätstest im Wasser: links: JBL, rechts: Wettbewerb direkt nach dem ins Wasser legen.

 

Bereits nach knapp 20 Minuten sieht man deutliche Unterschiede.
Auch nach 12 Stunden zerfällt bei JBL noch nichts.

 

 Nach 24 Stunden immernoch formstabil. JBL hält sein Versprechen 🙂

Der Test am lebenden Objekt war zunächst etwas ernüchternd, da meine Garnelen ihre Moosbäumchen erstmal interessanter fanden. Nach ein paar Minuten kamen aber die ersten neugierigen Tiere und dann wurden es immer mehr 🙂 Ich muss dazu sagen, dass die Garnelen auch erst gefüttert wurden und so wohl nichtmehr ganz so hungrig waren.
Dennoch wurde das Futter dann gut angenommen. Jede Garnele konnte bequem an „ihrer“ Perle fressen.  Jedenfalls bis die Schnecken auf den Geschmack gekommen sind 😉 Die Posthörner sammelten sich nämlich dann auch nach und nach um das NanoPrawn 😀 Also auch die haben es getestet und für gut befunden 😉

Raubtierfütterung 😉 Den Garnelen schmeckt’s. Den Schnecken auch.

Fazit:
Das JBL NanoPrawn ist meiner Meinung nach sehr zu empfehlen. Es wird gut von den Garnelen und Schnecken (Posthornschnecken) angenommen. Was mich besonders überzeugt hat, ist die 24-Stunden (und länger)-Formstabilität, wodurch das Wasser bei übergebliebenen Perlen weniger stark belastet wird. Auch die Dosierung finde ich, wie oben schon geschrieben, aufgrund der Größe und aufgrund der guten Angabe auf der Verpackung optimal.
Ich werde bei dem JBL NanoPrawn als mein Standard-Garnelenfutter bleiben und kann jedem empfehlen das Futter zu testen und dann (hoffentlich) umzustellen. 🙂

Liebe Grüße

Anja

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