vor Ort: Florestas submersas – das größte Naturaquarium der Welt

Hallo Ihr Lieben,

vor ca. 6 Monaten habe ich mir den Wunsch erfüllt, das größte Naturaquarium der Welt, florestas submersas, im Oceanario de Lisboa zu besuchen.

Soviel vorab: Es war ein unglaublich tolles Erlebnis, das ich jedem von Euch nur empfehlen kann selbst zu erleben. Aber fangen wir am Anfang an…

Vorgeschichte: Planung und Entstehung des größten Naturaquariums der Welt

Anfang 2015 folgte eine internationale Gruppe junger Aquascaper dem Ruf Takashi Amanos nach Lissabon/Portugal. Der Meister hatte dazu geladen, ihn bei der Umsetzung seines Lebenswerkes zu assistieren. Im Oceanario de Lisboa sollte das größte Naturaquarium der Welt entstehen und so arbeitete ein interntionales Team junger – bis dahin international größtenteils weniger bekannter – Aquascaper hart dafür, Amanos Vorstellungen unter dessen Anweisungen umzusetzen und so das Meisterwerk innerhalb einer Woche entstehen zu lassen.

Aquascapingworkshops mit Jurijs Jutjajevs (LERNSCAPEN)

Jurijs Jutjajevs, hier bei einem Workshop in Hannover, war einer von zwei deutschen Aquascapern, die am größten Naturaquarium der Welt mitbauen durften.

Die Planung dafür, bei ADA Japan, dauerte zu dem Zeitpunkt bereits zwei Jahre an. Es wurde genau skizziert, was wo sein sollte, genau berechnet, wieviele Steine man in etwa verwenden wollte, wieviele Wurzeln, wieviel Soil etc. Alles war so gut geplant, dass am Ende nur verschwindend geringe Mengen „zu viel“ waren. Bei der Größe des Aquariums eine wahre Leistung.

Über die ADA-Vertretungen in Europa ließ sich Amano dann Nachwuchstalente vorschlagen, aus denen er seine „Mannschaft“ auswählte. Aus Deutschland durften Jurijs Jutjajevs (LERNSCAPEN) und Daniel Metzer (We Scape) an dem Projekt teilnehmen und machten sich auf in eine Woche voll harter Arbeit, umfangreichen Erfahrungen und bleibenden Eindrücken.

MIttendrin dank Facebook & Co.

Bereits während der Entstehung zog das größte Naturaquarium der Welt die Blicke der Aquascaping-Gemeinde auf sich. Dank Facebook & Co. konnten wir fast live dabei sein und jeden Schritt verfolgen. In Deutschland teilte vor allem ADA Deutschland/European aquaristics die Fotos und Videos der Aquascaper vor Ort, aber auch Mega Zoo berichtete, durch seinen damaligen Mitarbeiter Daniel Metzer, immer wieder aus Lissabon. Und natürlich hatte auch ADA Japan eine eigene Berichterstattung zu diesem Projekt. Die Werbemaschinerie Social Media lief also perfekt.
Immer wieder gab es Fotos und Videos, die einen zum Staunen brachten. Die einen leisen Eindruck davon erschufen, was dort gerade entsteht. Und die – zumindest bei mir – den Wunsch geweckt haben, dieses Aquarium einmal live zu sehen. Das sollte aber nochwas dauern… 😉

Fast wie live dabei – Vorträge von Jurijs und Daniel
Daniel Metzer bei einem seiner Vorträge über seine Zeit in Lissabon. – florestas submersas

Daniel Metzer bei einem seiner Vorträge über den Aufbau des größten Naturaquariums der Welt.

Da ich meinen Besuch in Lissabon nicht im ersten Jahr der Ausstellung verwirklichen konnte, faszinierte mich die Möglichkeit umso mehr, durch Vorträge von Jurijs und Daniel aus erster Hand zu erfahren, wie die Einrichtung ablief und welchen Eindruck die Jungs mitnahmen.
Insgesamt drei mal durfte ich Daniel und/oder Jurijs dabei nach Lissabon „begleiten“. Nicht live, versteht sich, aber in anschaulichen Erzählungen. Und die Jungs taten wirklich alles dafür, uns Zuschauer/Zuhörer so nah wie möglich ans Geschehen zu holen.
Mit zahlreichen Backstagebildern und Hintergrundinformationen, Erfahrungsberichten und Anekdoten, veranschaulichten Sie nicht nur die Arbeitsweise des „Meisters“ Takashi Amano sondern machten auch Lust auf mehr. Lust auf florestas submersas live.

Danke, Jurijs und Daniel für Eure tolle Arbeit!

Mein Besuch im Oceanario de Lisboa

Hafeneinfahrt in Lissabon unter der Brücke.

Einfahrt nach Lissabon

Nachdem mein Wunsch seit Beginn der Berichterstattung feststand, das Aquarum selbst live zu sehen, wurde es Anfang des Jahres Zeit, meine Reise nach Lissabon zu planen.
Praktischerweise konnte ich Portugal in meinen Sommerurlaub auf See einplanen und so war es eine Art nachträgliches Geburtstagsgeschenk an mich selbst, am 03.05. mit dem Schiff in Lissabon festzumachen, um dort endlich das größte Naturaquarium der Welt zu besuchen. Der passende Landausflug war gebucht, das Wetter war perfekt – es war warm und sonnig und am Morgen war ich bereits kurz nach dem Aufstehen mega hibbelig. Wir genossen noch die Einfahrt in den Hafen, dann ging es raus an Land und mittags dann endlich ans langersehnte Ziel.

Das Oceanario de Lisboa

Oceanario de Lisboa, Meerwasseraquarium

Der Ozean, das Herzstück der Dauerausstellung im Oceanario de Lisboa, bietet viele, spannende Einblicke in eine faszinierende Unterwasserwelt.

Das Oceanario de Lisboa ist eigentlich ein Meeresaquarium – eine Art Sealife, dessen Herzstück ein riesiges Meerwasseraquarium ist, um das die Dauerausstellung gebaut ist. Und schon alleine das ist wirklich jeden Besuch wert.
Das Meerwasseraquarium – der Ozean, wie es genannt wird – reicht über alle drei Etagen der Ausstellung, sodass man aus jeder Höhe und aus den verschiedensten Ecken immer wieder andere, neue Einblicke bekommt. Teilweise durch große Panoramascheiben, teils durch schmalere Scheiben, die das Ganze dann nochmal interessanter machen.

Neben jeder Scheibe ist eine Tafel angebracht – leider ausschließlich in portugiesisch – die über die Bewohner und das Thema Ozean informiert. Das Oceanario möchte also nicht nur als „Zoo“ dienen, sondern vielmehr den Besuchern die Augen öffnen. Es zeigt die Vielfalt und die Bedürfnisse der Meeresbewohner, macht aber auch auf die Gefährdung des Lebensraums aufmerksam. Ein beeindruckendes Projekt.

Seevögelhalle im Oceanario de Lisboa

Die Freiflughalle der Seevögel und Zuhause der Pinguine und Otter ist eine nette Ergänzung des Themas.

Abgerundet wird die Ausstellung übrigens durch mehrere kleine, gesonderte Aquariuen, durch einen Bereich mit Terrarien sowie einer Halle mit Ottern, Pinguinen und freifliegenden Seevögeln.
Insgesamt könnte man sich, alleine in diesem Teil der Ausstellung, sicher schon einen Tag aufhalten. Aber dazu hatten wir keine Zeit… 😉

Florestas submersas – das größte Naturaquarium der Welt

Florestas submersas, Oceanario de Lisboa

Das Naturaquarium florestas submersas befindet sich in einem anderen Teil des Gebäudes als die Dauerausstellung, quasi direkt am Eingang. Wir gingen ein paar Stufen hoch und befanden uns dann erstmal in einem Gang mit schwarzen Wänden, die von beleuchteten Naturfotografien unterbrochen waren. Fast wirkte es so, als würde man durch Scheiben nach draußen gucken. Eine passende Einstimmung auf das, was uns erwartete.

florestas submersas – Eingang

Der Eingangsbereich zur Ausstellung mit wunderschönen Naturfotografien und der Bezeichnung. Um die Ecke sieht man bereits einen kleinen Teil des Aquariums.

Am Ende des Ganges liefen wir auf eine Wand zu, auf der, eben in dieser Art von Hintergrundbeleuchtung, das Motto der Ausstellung zu lesen war: florestas submersas. Und spätestens jetzt bekam ich Gänsehaut. Ich war da, an dem Ort, wo ich seit ca. einem Jahr unbedingt hin wollte. Bei Takashi Amanos Lebenswerk, dem größten Naturaquarium der Welt.

florestas submersas – Infotafel Amano

Eine Tafel im Eingangsbereich informiert über den Künstler Takashi Amano.

 

Die Wand mit dem Schriftzug versperrte die direkte Sicht auf das Aquarium selbst. Ein geschickter Schachzug, der das Besondere noch besonderer machte. Rechts von der Wand, im Durchgang zum Ausstellungsraum, befand sich eine Tafel mit Informationen zum Künstler selber. Takashi Amano – 1954–2015. Der nächste Gänsehautmoment, denn auch, wenn ich mich bewusst nicht als Aquascaper bezeichne, so sehe ich das, was dieser Mann für unser Hobby getan hat und bin fasziniert von seiner Liebe zur Natur, zur Aquaristik und von der Perfektion, mit der er Dinge umsetzte.

Zwischen der Tafel und besagter Schriftzug-Wand konnte man dann die erste Ecke des Aquariums sehen. Zwei Schritte weiter und wir standen im Ausstellungsraum. Umgeben von leiser, entspannender Musik war ich erstmal ziemlich beeindruckt von der tatsächlichen Größe. Zwar gaben sich Jurijs und Daniel in ihren Vorträgen zur Entstehung des Aquariums alle Mühe, zu zeigen, wie riesig dieses Kunstwerk ist, aber live ist es dann doch irgendwie anders.

Oceanario de Lisboa, florestas submersas

Am Ziel beim größten Naturaquarium der Welt. Wer die Gelegenheit hat, sollte es sich live ansehen.

Ich brauchte ein paar Momente, bis ich die ersten Eindrücke verarbeitet habe und anfing, das Aquarium langsam abzuschreiten – immer die Erzählungen von Jurijs und Daniel im Kopf. Es war eine Mischung aus Staunen und dem Wiedererkennen der Orte aus den Erzählungen. Eine Mischung aus beeindruckt sein und Anziehung, einer Art Magie, die für mich von diesem Ort ausging. Vielleicht lag es an der Größe des Kunstwerks, vielleicht daran, dass es ein Amano-Werk war. Vielleicht das einzige, das ich jemals live sehen werde.

Nach einigen Minuten, in denen ich einfach diesen Ort und diese wunderbare Stimmung genoss, die in diesem Raum herrscht, packte ich dann meine Kamera aus. Eigentlich sollte man dieses Aquarium wirklich ohne Linse dazwischen genießen, aber natürlich wollte ich die Eindrücke festhalten und auch Euch – vor allem denjenigen, die nicht die Gelegenheit haben werden, sich die Ausstellung live anzusehen – so gut es geht mitnehmen in diese wundervolle Welt.
Und so sehr ich dieses Fotografieren am Ende des Tages verfluchte, da ich gerne noch mehr live-Eindrücke für mich gesammelt hätte, desto glücklicher bin ich jetzt, dass ich mich, dank dieser Fotos, nochmal nach Lissabon zurückversetzen kann. Außerdem hatte es den Vorteil, dass ich mich mit den Details des Aquariums intensiver befasste. Denn dort, wo man sonst häufig Gesamtaufnahmen des Kunstwerkes sah, wollte ich wirklich alle Eindrücke mit nach Hause bringen. Und ein genaues Hinsehen lohnt sich.

Von Hügeln, Inseln, Farben und Hinguckern

Amanos Naturaquarium in Lissabon ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die alle in sich perfekte Kompositionen darstellen und gemeinsam dieses großartige Gesamtkunstwerk bilden. Die verschiedenen Inseln und Hügel setzen sich aus bunten Pflanzenmischungen und Hardscape (mal unauffälligere Lavasteine, mal imposante Wurzeln, die teils mit Moos umwickelt sind) zusammen, wobei das Augenmerk definitiv auf den Pflanzen liegt. Und dort wo wir in unseren kleinen Aquarien peinlichst darauf achten, nur wenige Pflanzensorten zu verwenden, sind im Oceanario de Lisboa mehrere verschiedene Arten miteinander kombiniert. Sehr ästhetisch, sehr sehenswert. Zugegeben, die Gestaltung dieses riesigen Aquariums, kann man sicher nicht so auf unsere kleinen Glaskästen übertragen. Dennoch gilt hier sicher auch manchmal, mehr Mut, ein wenig was zu wagen.

Die verschiedenen Inseln fügen sich perfekt zu einer kleinen Landschaft zusammen. Manche eher wie ein wild gewachsender Wald, andere wie ein bewachsender Hügel. Dabei haben alle einzelnen Segmente genug Raum, für sich zu wirken. Der meist relativ breite Streifen mit feinem Sand, dem sichtbaren Bodengrund des Aquariums, tut sein Übriges zu diesem perfekt ausgeglichenen Verhältnis.

Farbvielfalt im Oceanario de Lisboa/florestas submersas

Die Pflanzen- und Farbvielfalt im Aquarium beeindruckt. Insgesamt wirkt alles eher lebhaft statt eintönig.

Besonders beeindruckt hat mich irgendwie die Farbvielfalt, mit der das Aquarium gestaltet ist. So gab es nicht nur verschiedene Grüntöne sondern auch bewusst gesetzte, relativ großflächige rote Akzente. Auch „großflächig“ ist hier natürlich wieder relativ, aber dennoch wirkte es insgesamt viel farbenfroher, als die meisten Aquarien, die wir so aus „unserer“ Arbeit kennen. Eine spannende Inspiration irgendwie.

Florestas submersas: Pflanzen wachsen aus dem Wasser heraus

Einige Pflanzen werden bewusst aus dem Wasser rauswachsen gelassen. Ein gelungen gesetzter Akzent.

 

Besondere Hingucker boten – und bieten – die Seitenbereiche des Aquariums. Dort wo im Mittelteil ein Sichtschutz über der Plexiglasscheibe angebracht ist, ist dieser über den seitlichen Bereichen bewusst weggelassen. So hat man ungehinderten Blick auf die mittlerweile auch aus dem Wasser herausragenden Pflanzen. Ein Detail, was das Kunstwerk nochmal spannender macht.

 

 

Perspektivenwechsel für besondere Details
florestas submersas – verborgene Details: Blätter im Hintergrund

Besondere Details und versteckte Einblicke machen das Kunstwerk noch interessanter.

Das größte Naturaquarium der Welt ist an sich als Gesamtkunstwerk schon unglaublich beeindruckend. Die Größe ebenso wie die Gestaltung. Die Einteilung der Pflanzen, die einzelnen Bereiche, das was so einfach erscheint und dennoch wirklich viel Liebe zum Detail für sich beansprucht. Aber erst genau diese Details, die Entdeckung der einzelnen kleinen Bereiche, ließen mich so richtig in das Thema florestas submersas eintauchen – und das dann auch erstaunlich schnell. Je mehr ich nicht nur den Vordergrund betrachtete, sondern auch durch Zwischenräume auf kleine „Welten“ im Hintergrund blickte, desto faszinierender wurde das Meisterwerk.

Blüte im Oceanario de Lisboa – Florestas submersas

Wer genau hinsieht, entdeckt Kleinigkeiten, die man im Gesamtbild nicht erkennt.

Nahezu überall gibt es kleine Winkel und Zwischenräume zu entdecken. Und wie so oft machen es gerade die Details noch besonderer. Ich persönlich finde es immer spannend, auch auf Kleinigkeiten zu achten und so vielleicht Dinge zu bemerken, die andere einfach übersehen.
Sei es der besondere Blick auf eine Pflanze, eine spezelle Perspektive, eine kleine Blüte, die ich zu sehen bekam, oder aber ein Tier, das gerade in einer Nische nach Futter sucht.

Und so, finde ich, ist es garnicht unbedingt oder garnicht ausschließlich die Größe des Aquariums, die die Faszination ausmacht, sondern die vielen kleinen Möglichkeiten, etwas zu entdecken.

Ganz schön lebendig – Die Aquarienbewohner
Fische und Garnelen im Naturaquarium florestas submersas, Lissabon

Viele Amanogarnelen suchen auf dem Sandboden nach Futter, während oben Fische umherschwimmen.

Wie dem Teil oben unschwer zu entnehmen ist, ist alleine die Gestaltung des Aquariums schon eine Reise wert. Aber wie in jedem Aquarium – finde ich – wird der Gesamteindruck erst durch die Bewohner komplettiert. Und so tummeln sich auch hier unzählige Garnelen, Schnecken und Fische, die das Kunstwerk erst so richtig lebendig erscheinen lassen.

Durch die Größe des Aquariums lassen sich die Tiere natürlich ganz anders beobachten, als bei uns zu Hause in den Standardaquarien. Dass viele der Bewohner von Florestas submersas dabei genau diese Tiere sind, die wir auch zu Hause pflegen, macht die Sache nochmal interessanter.
So findet man unzählige Amanogarnelen auf dem hellen Sandboden und den Pflanzen, immer auf der Suche nach Futter. Dabei ist es sicher spannend, einem einzelnen Tier bei der Futtersuche zuzusehen, aber die Faszination macht hier die Anzahl, finde ich.

Schneckenfreunde finden einige Rennschnecken, die die Steine und Wurzeln abweiden. Allerdings sind dies eher vergleichsweise wenige Exemplare.

Ohrgitterwels im Oceanario de Lisboa/Florestas submersas

Ohrgitterwelse sind nur eine von insgesamt 40 Fischarten im größten Naturaquarium der Welt.

Spannender wird es bei den insgesamt 40 Fischarten, die durch das Aquarium schwimmen. Teils ganze Schwärme, wie Neons, teils einzeln oder in kleinen Gruppen, wie z.B. Ohrgitterwelse. Und auch wenn ich persönlich nicht der Fischfan bin, sondern mich eher für Wirbellose interessiere, fand ich es unglaublich faszinierend, diese Tiere in diesem naturnahen Aquarium zu sehen. Die Fischschwärme, wie sie den Platz nutzten, die Welse, wie sie überall die Pflanzen und Wurzeln abweideten. Tiere, die man aus den „normalen“ Aquarien kennt, bekommen hier eine noch andere Faszination.

Insgesamt fügen sich Garnelen, Fische und Schnecken perfekt in das Kunstwerk florestas submersas ein und erwecken es erst richtig zum Leben. Und hätte ich gekonnt, ich hätte noch Stunden dort sitzen können.

Der Weg hinaus führte wieder vorbei an Naturfotografien  und u.a. einem Monitor, auf dem ein Interview mit Amano zu sehen war, schlug also einen gelungen Bogen zum Eingangsbereich und holte uns langsam zurück in die „Wirklichkeit“.

Draußen erwartete uns Sonne und um die 30° C. Mit dem Bus ging es zurück zum Schiff. Florestas submersas lag hinter uns, aber die Eindrücke trug ich noch den ganzen Tag mit mir herum.

Mein Fazit

Wie erwartet war der Tag im Oceanario de Lisboa, beim größten Naturaquarium der Welt, ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Durch die Integration des Besuchs in meinen Urlaub hatte ich leider nur begrenzt Zeit, wobei ich glaube, dass jede Zeit vor Ort am Ende zu kurz ist.
Ursprünglich hatte ich geplant, dieses Aquarium nur einmal zu besuchen. Ein Plan, den vermutlich jeder verwirft, der einmal dort war, denn das Naturaquarium macht Lust auf mehr und mittlerweile plane ich meinen zweiten Besuch in Lissabon.

Euch kann ich nur empfehlen, die Gelegenheit zu Nutzen, solltet Ihr die Möglichkeit haben, das Aquarium im Oceanario de Lisboa zu besuchen.
Solltet Ihr einen Besuch planen, so plant einige Stunden, wenn nicht sogar einen Tag ein, denn sowohl die Dauerausstellung als auch florestas submersas benötigt einiges an Zeit, wenn man den Besuch richtig genießen will. Vergesst Eure Kamera nicht, aber legt sie definitiv auch mal weg und lasst Euch beeindrucken. Und vergesst nicht, mir zu erzählen, wie es für Euch war 😉

Die komplette Fotostrecke zum Besuch im größten Naturaquarium der Welt findet Ihr übrigens auf der little nature-Facebookseite.

Wie immer freue ich mich, wenn Euch der Artikel gefallen hat und Ihr ihn weiter verbreitet.

Liebe Grüße Anja

 

 

 

 

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