OrinocoGlass CO2-Dauertest Nano

Hallo Ihr lieben,

heute möchte ich Euch mal anhand meines auf der Messe in Hannover gekauften CO2-Dauertests die günstigen OrinocoGlass Waren näher bringen 🙂
In ein schön eingerichtetes Aquarium gehören, wie ich finde, optisch ansprechende Glaswaren.
Bisher konnte man die als „Normalsterblicher“ nur schwer zu günstigen Preisen kaufen, da die großen Firmen zwar die Produkte anbieten, allerdings zu Preisen jenseits von gut und böse. Weiterlesen

Dennerle Bio CO2-Set

Ihr lieben, gehts Euch gut? 🙂

Ich hab ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich mir das Bio CO2-Set von Dennerle kaufen möchte, um mit der CO2-Düngung anzufangen.
Tataa … da ist es 😉

Ich hab ca. 10 Euro bezahlt, was ich durchaus okay finde. Natürlich kann man sich den Spaß auch günstiger selber machen, aber dazu erzähl ich Euch ein andernmal was.

Inhalt:
Das Set enthält:

  • CO2-Zugabegerät Minitopper
  • Vorratesdepot
  • Starterkapsel (dürfte sowas wie Trockenhefe sein)
  • Haltebox
  • CO2-Schlauch
  • eine Anleitung, die gut beschrieben und gut bebildert ist.

 

Das CO2-Vorratsdepot ist unten mit einem Nährstoffgel gefüllt. Die Hefekapsel befindet sich im Deckel.

 

 Füllhöhe des Nährstoffgels

 

 Gut markiert: Bis hierhin wird das warme Wasser eingefüllt.

Aufbau:
Der Aufbau ist denkbar einfach:

  • Starterkapsel auseinanderziehen und den Inhalt in die Flasche geben. Die leeren Kapselhältfen auch in die Flasche geben.
  • Die Flasche mit warmen Wasser füllen.
  • Den Klappdeckel der Flasche abbrechen oder abschneiden
  • Schlauch auf den Anschluss aufstecken
  • Mini Topper abspülen und das andere Schlauchende dort befestigen
  • Mini Topper im Aquarium befestigen.
  • Fertig.

Mein Eindruck:  
Wenn man es öffnet und die einzelnen „Bauteile“ aus der Verpackung holt, wirkt das Set nicht so hochwertig bzw. durchgestylt, wie man es vielleicht z.B. durch die Cubes von Dennerle gewohnt ist.
Das ist meiner Meinung nach aber auch nicht schlimm, denn für mich ging es darum, eine günstige CO2-Anlage zu bekommen, die nicht selbstgebaut war. Das habe ich bekommen und für den Preis ist das hier durchaus okay.
Das soll aber nicht heißen, dass Ihr hier Billig-Plastik in der Hand habt, denn die Verarbeitung der einzelnen Bausteine ist durchaus gut und auch in hoher Qualität. Den Eindruck, dass auch nur ein Teil direkt kaputt gehen könnte, hatte ich also nicht.

Der Mini Topper ist aus hochwertigem Kunststoff und in bekannter Dennerle-Qualität gearbeitet. Einen Designpreis gewinnt er allerdings nicht.

Vielleicht macht des das Design der Bauteile aus, dass man hier von Dennerle auch mehr erwarten könnte. Macht aber nichts, es ist ja bewusst, dass man für 10 Euro dafür eine funktionsfähige CO2-Anlage bekommt.

Der Aufbau ist wirklich so einfach, wie beschrieben. Etwas kniffelig ist es, den Schlauch auf die Flaschenöffnung zu bekommen, aber wenn er locker sitzen würde, wäre es ja auch nicht von Vorteil 😉

Auf diesen Anschluss wird die eine Seite des grünen CO2-Schlauches gesteckt. Die Kapsel befindet sich beim Kauf übrigens in der sichtbaren Vertiefung liegend. 

Alles andere sollte aber zu schaffen sein 😉 Bei der Kapsel muss man etwas vorsichtig sein beim Auseinanderziehen, auch hier ging bei mir der erste Teil etwas schwierig. Ich wollte ja den Inhalt auch nicht überall auf dem Boden verteilen. Aber ich habs unfallfrei geschafft 😀

Die Starter-Kapsel und der entsprechende Inhalt.

Was ich nicht verwendet habe, ist die Haltebox, die an das Aquarium geklebt werden soll. Hier habe ich die Flasche lieber in das Fach unter das AQ (das steht bei mir auf einem Würfel IKEA EXPEDIT) in eine Box gestellt, damit sie nicht kippen kann. So erspare ich mir die naja sagen wir zweckenstprechend gestaltete Flasche ins Sichtfeld zu stellen und später ggf. Klebereste von der Aquarienscheibe pulen zu müssen 😉

Übrigens arbeitet Dennerle für die Lösung mit einem Nährstoff-Gel, das die kontinuierliche CO2-Abgabe über 1 Monat garantieren soll.

Der Mini-Topper verdient, meiner Meinung nach, seinen Namen nicht wirklich, denn in meinem 20er Cube wirkt er schon ziemlich riesig. (Wie ist es dann erst in einem 10er?). Zumal das Ding jetzt für mein Empfinden auch keine Schönheit ist.
Hier hätte sich Dennerle ruhig etwas durchdesignteres ausdenken können, das zu der modernen Wirkung der Cubes passt.
(Ich hab mal geguckt, sowas gibts sogar für ca. 15 Euro zu kaufen. Schade, dass das nicht direkt im Set ist, denn 15 Euro möchte ich hier nicht investieren).
Die großen grünen Saugnäpfe komplettieren dann diesen Eindruck, transparente hätten es hier für mich auch getan, auch wenn das natürlich dann nicht die Firmenfarbe ist.
An den grünen Schlauch könnte ich mich ja noch gewöhnen 😉

Der Mini-Topper in meinem 20er Cube direkt neben dem Nano-Filter montiert. Wer den Filter kennt, kann die doch sehr großen Abmessungen des Toppers erahnen.

Bei dem Schlauch übrigens müsst Ihr aufpassen, dass Ihr den in die Führung an den Deckelhalterungen des Cubes drückt (beim Nano Cube), da sonst der Deckel nicht plan aufliegt. Mit der Führung funktioniert es ohne Probleme. 🙂

Funktion:
Nach ein paar Tagen, wo bei mir das Set jetzt steht, kann ich sagen, dass die Anlage gut funktioniert. Abgesehen von den o.a. designschwachen Zubehörteilen finde ich, dass das ein guter Start in die CO2-Düngung ist.
Bis die ersten Blasen aufsteigen vergehen so ca. 24 Stunden. Die muss man sich halt gedulden. Mittlerweile kommen ganz regelmäßig welche.
Allerdings handelt es sich hier natürlich nicht um eine Druckanlage, es ist also ganz entspannt da zuzugucken, wie die Blasen aufsteigen 😀

Fazit:
Wer in die CO2-Düngung starten und das mal ausprobieren möchte, der ist mit der Dennerle Bio CO2-Anlage gut bedient. Hier bekommt man eine funktionsfähige Anlage für ca. 10 Euro. Find ich gut. Und das, ohne sich selbst sein „Süppchen“ zu kochen und ohne PET-Flaschen o.ä. wie bei selbstgebauten Anlagen. Hier hat man die Dennerle Qualität zum günstigen Preis.
Der kleine Nachteil ist, wie gesagt, die Optik, gerade des Mini-Toppers.
Für einen 10er Cube würde ich hier eher abraten, es sei denn, man möchte die 15 Euro für den kleineren Micro Flipper (Den hatte ich übrigens im Laden in der Hand: Gut verarbeitet aus hochwertigem Kunststoff) ausgeben oder man stört sich nicht an dem „Monster“ Mini Topper im Cube. Hier würde ich mich freuen, wenn Dennerle da nochmal nacharbeitet.

Ansonsten ist die Anlage für den Einstieg (und dank der Nachfüllflaschen natürlich auch für länger, wer keine Druckanlage will) empfehlenswert. Sie ist schnell aufgebaut und aktiviert und funktioniert ohne Probleme.
Was wohl aufgrund des geringen Drucks nicht funktioniert, ist die Ausgabe des CO2 über einen Glasdiffusor.
Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Wenn ich das noch machen sollte, halte ich Euch natürlich auf dem Laufenden 🙂

Wenn Ihr das Set kaufen wollt, achtet bitte darauf, die richtige Größe zu wählen, da es drei verschiedene Größen, je nach Literzahl Eures Aquariums, gibt.

Liebe Grüße

Anja